Champion Golfer of the Year:

Champion Golfer of the Year

Jordan Spieth ist der Wahnsinn in Person!

23.07.2017 | Von Fritz Lüders, Foto(s): Instagram/ @theopen

Von der Driving Range aus gewinnt Jordan Spieth die 146. Open Championship. Ein Finale für die Geschichtsbücher.

Er war ausgeknockt, am Ende, weg vom Fenster, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Als Jordan Spieth seinen Abschlag am 13. Loch weiter vom Fairway wegschoss als so mancher Golfanfänger, prügelte er gleichzeitig seine Chance auf die Claret Jug in unerreichbare Ferne. Das war es für den 23-Jährigen, waren sich alle einig. Was anschließend folgte, war nichts geringeres als pure Golfgeschichte! Aber der Reihe nach.

Am heutigen Sonntag, dem Finaltag der Open Championship in Southport bei Liverpool, befürchteten Fans und Journalisten einen langweiligen finalen Akt. Titelanwärter Spieth lag drei Schläge vor dem zweitplatzierten Matt Kuchar und führte nach allen drei bisherigen Runden das Leaderbord an. Es hätte schon mit dem Teufel zugehen müssen, dass jener Speith seinen nächsten Majortitel verpassen würde - wie es einst beim Masters der Fall war. Doch der Führende ließ schon auf der ersten Bahn vermuten, dass ihm heute eventuell erneut die Nerven durchbrennen würden. So verspielte er seinen soliden Vorsprung schneller als es die größten Pessimisten befürchteten und lag bereits nach vier Löchern mit Kuchar gleichauf.

@jordanspieth in the rough stuff. #TheOpen⛳️

Ein Beitrag geteilt von The Open (@theopen) am



Anschließend bestiegen er und sein Konkurrent sowie Flightpartner Matt Kuchar die Achterbahn des Royal Birkdale Golf Club. Es ging auf und ab. Spieth spielte ein Birdie auf der Fünf, "Kuuuuuch" einen Bogey auf der Sechs - Vorteil JS. Am neunten Loch dann wieder alles auf Anfang: Jordan brauchte für das Par 4 fünf Schläge, Matt nur drei. So blieb es, bis es auf die inzwischen weltberühmte 13. Bahn ging.

Auch abseits des letzten Spiels des Tages machten sich nun vermehrt Titelhoffnungen breit. Haotong Li vollendete eine unfassbare 63er-Runde und schrammte nur knapp an Branden Graces Rekord vom Vortag vorbei. Mit einer -6 hoffte er im Clubhaus, dass die zwei Verblieben doch noch weiter patzen würden und es gegebenenfalls für ein Playoff reichen würde. Auch Rory McIlroy sorgte am 17. Grün für einen hysterischen Aufschrei, als er mit einem Eagle zum Führungstrio aufschloss. Da er an der 18 aber kein Birdie schaffte, verabschiedete sich der Nordire kurz darauf endgültig.

As always, @rorymcilroy is drawing big crowds around Royal Birkdale #TheOpen⛳️

Ein Beitrag geteilt von The Open (@theopen) am



Spieth und Kuchar gingen anschließend eine längere Pause ein, oder besser gesagt: eine Zwangspause. Da niemand auf einen solchen Fauxpas eines Open-Spielers vorbereitet war, musste auf höchster Ebene entschieden werden, ob Spieth einen neuen Ball vom Tee schlagen müsse oder aber woanders droppen dürfe. Seinen ersten Versuch erklärte er für unspielbar. Mit einem Strafschlag im Gepäck ging der Under-Armour-Spieler anschließend auf die Driving Range (!) und versuchte sich an einem Kunstschuss, über Stände und Zuschauer hinweg ins gut 150 Meter entfernte Grün. Zwar verfehlte er das Plateau knapp, konnte aber dennoch ein Bogey retten. Mit der Führung war es anschließend jedoch dahin. Doch der historische Schlag vom Übungsgelände sorgte für einen Aufschwung bei Spieth.

Anschließend schoss er mit drei Birdies und einem Eagle den Vogel endgültig ab! Kuchar, der vor der 18 auch noch zwei Scores unterhalb der Par-Grenze schaffte, konnte den Kontakt jedoch nicht mehr halten.

Will @jordanspieth be on top of the world this evening? #TheOpen⛳️

Ein Beitrag geteilt von The Open (@theopen) am



Was auf der 18 folgte, war nichts weiter als die Kür. Spieth hatte es geschafft und ist der Champion Golfer of the Year. Herzlichen Glückwunsch - und danke für dieses unglaubliche Finale!

Der große Open-Bericht mit allen Behind-the-Scenes-Stories wird im kommenden GolfPunk-Magazin zu finden sein. Hier könnt ihr euch eure Ausgabe vorbestellen.




 
J.Lindeberg GolfPunk Tour 2017
Golfpunk Golfclub: Ein Muss für jeden Golfer

Für 169,- - inkl. Leistungen von ca. 269,- euro!

GolfPunk Golfclub

Iberostar Royal Andalus Spanien

GP Season Out Week - Andalusien - 11. bis 19.11.17

Novo Sancti Petri Golf

Hamburg Golf und Landclub Gut Kaden vom 21.04. bis 23.04.2017

Hamburg 1 - 21. bis 23.04.17

Hamburg I

Golf Club Bad Rappenau, Golf Club Kaiserhöhe und Golf Club Heilbronn-Hohenlohe vom 25.05. bis 27.05.20

Heilbronn - 25. bis 27.05.17

Heilbronn (Himmelfahrt)