Riesenbirdie:

Riesenbirdie

Flugzeug macht Notlandung auf Golfplatz

14.12.2018 | Von Fritz Lüders, Foto(s): Mona Dessaul

In der Nähe von New York City musste ein Flugzeug auf dem neunten Fairway notlanden. Dank des Frosts wurde kein Golfer verletzt.

Auf dem Golfplatz muss man damit rechnen, von Gegenständen getroffen zu werden. Von Bällen, klar. Vielleicht auch von Ästen oder Kastanien. Im schlimmsten Fall auch von Drivern, Eisen, Puttern. Ein Flugzeug gehört beim besten Willen jedoch nicht zu diesen Gegenständen.

Trotzdem sind die Spieler des Paramus Golf Couse in New Jersey, direkt vor den Toren New Yorks, nur knapp der Katastrophe entkommen, von einem Flugzeug getroffen zu werden. Das ist passiert: Ein Dozent aus Manhattan flog die kleine Maschine über dem Gebiet, als er plötzlich nach einer Möglichkeit zum Notlanden suchen musste. Das lange neunte Fairway bot sich an, weshalb der New Yorker das Flugzeug über und auf die Bahn jagte.

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Zum Glück waren keine Golfer auf der Spielbahn unterwegs, was jedoch lediglich einem Zufall zu verdanken war. Am Morgen wurde der Platz wegen Frost gesperrt und erst wenige Minuten vor dem Unfall freigegeben. So spielten lediglich 18 Golfer auf den vorderen Spielbahnen. Wie ein Mitarbeiter des Platzes der New York Times sagte, sei der Course zu der Zeit normalerweise sehr voll.

Drei der vier Insassen des Flugzeugs wurden bei der Notlandung verletzt. Wie es ihnen inzwischen geht, ist nicht bekannt.