Taschenkontrolle:

Taschenkontrolle

Tony Finau

24.08.2020 | Von Jan Langenbein, Foto(s): Getty Images

Par-5-Löcher kennt Vielspieler Tony aufgrund seiner bestialischen Drives eigentlich nicht, 2020 hat er erst drei Mal den Cut verpasst, residiert seit über zwei Jahren komfortabel in den Top Ten der Weltrangliste und hat trotzdem erst einmal auf der PGA Tour gewonnen. Unglaublich! Mit diesem Werkzeug geht der Mann aus Utah zur Arbeit.

Driver: Ping G410 Plus (9 Loft)
Schaft: Accra Tour TZ6 Proto

"Als ich den Ping-Driver zum ersten Mal testete, war sofort spürbar, dass dieser Schläger weniger streut, wenn ich Bälle zu nahe am Heel treffe. Danach kam der G410 sofort ins Bag."

Fairwayholz: Ping G410 LST (14,5 Loft)
Schaft: Accra TourZ5 100 Proto

"Zum Glück brauche ich dank meiner Länge diesen Schläger nicht oft vom Fairway zu schlagen. Vom Tee ist mein Holz 3 ein verlässlicher Schläger, wenn es darum geht, die Spielbahn zu treffen."

Eisen: Nike Vapor Fly Pro (3) & Ping Blueprint (4-PW)
Schäfte: Graphite Design Tour AD DI Hybrid 105 X (3) & Nippon NS Pro Modus3 Tour 120 X

"Mein Eisen 3 ist eine echte Bank, wenn ein flacher Schlag vom Tee nötig ist. Die Blueprint-Eisen haben mir sofort gefallen. Es sind echte Blades, die perfekt mit dem Boden interagieren. Mit solchen Eisen bin ich aufgewachsen."

Wedges: Ping Glide Forged (50 Loft), Titleist Vokey SM8 (56 & 60 Loft)
Schäfte: Nippon NS Pro Modus3 Tour 125 X (50, 56) & Nippon NS Pro Modus3 125 Wedge

"Das Wichtigste beim Wedge-Set-up ist, keine Lücken im Bag zu haben. Deshalb spiele ich vier verschiedene Wedges. Das Pitching Wedge schlage ich etwa 135 Meter weit und das Lob Wedge kann ich bis zu etwa 50 Metern Länge herunterdosieren."

Putter: Piretti Elite Prototype
"Diesen Putter spiele ich seit Anfang 2017 und er gefällt mir immer noch sehr gut. Mit Puttern ist es ein wenig wie mit Drivern: Man weiß nie, wie lange man den Schläger noch mögen wird, vor allem wenn neues Material verfügbar ist. Dieser bleibt wohl noch eine Weile in der Tasche."

Ball: Titleist Pro V1
"Ich spiele die ,Left dot'-Variante des Pro V1 [nur für Tourspieler erhältlich; Anm. d. Red.] seit 2016, da ich einen Ball benötige, der die Spin-Raten nicht zu hoch werden lässt."