Turkish Airlines Open: Runde 1:

Turkish Airlines Open: Runde 1

Bunte Scorekarten in Belek garantiert

08.11.2019 | Von Patrice Schumacher

Martin Kaymer startet solide, Padraig Harrington erlebt auf der vierten Bahn ein Desaster und Titelverteidiger Justin Rose beendet seine Runde mit Stil. Das Rolex Series-Turnier in der Türkei beginnt vielversprechend.

Auch wenn der Montgomerie-Kurs in Belek sicherlich nicht zu den langen Plätzen der European Tour zählt, heißt es noch lange nicht, dass hohe Scores der Profis ausgeschlossen werden können. Dass viele Wasserhindernisse im Spiel sind und den ein oder anderen Routinier verunsichern, zeigten einige bunte Scorekarten der Stars. Besonders hart traf es den erfahrenen Iren Padraig Harrington, der sich auf der vierten Bahn eine 10 notieren musste. Allerdings ging es auch anders, wie Martin Kaymer auf der gleichen Bahn bewies. Er nahm dem Ryder Cup-Captain mit einem Eagle auf dem Par 5 sieben Schläge ab und unterschrieb nach seiner Auftaktrunde eine 70.

Für Justin Rose, der in den vergangenen zwei Jahren das Turnier gewann, sah es auch lange Zeit so aus, als würde er sich den Platz auf dem Leaderboard mit dem einzigen deutschen Teilnehmer teilen. Mit drei Birdies auf den letzten drei Löchern und einer 67 katapultierte sich der Engländer allerdings wieder einmal in die Spitzengruppe. "Die Plätze hier in der Türkei scheinen mir zu liegen. Man kann das Design ein bisschen mit Sotogrande oder Valderrama vergleichen, es macht einfach auch sehr viel Spaß hier zu spielen", sagt Rose.

Auch Tom Lewis und Matthias Schwab scheint der Platz des Maxx Royal Resorts zu liegen. Beide führen das Feld mit einer starken 7-unter-Runde an, dicht gefolgt von David Lipsky, Alex Noren und Thomas Pieters. Die Spielstrategie des Belgiers? "Meine Länge mit dem Driver hilft mir dabei, kurze Eisen ins Grün zu schlagen, selbst auf den Par 5-Löchern. Das Putten lief auch gut, weshalb ich nach zwei Wochen Pause sehr zufrieden bin."

Auch an Tag 2 sind die Voraussetzungen für viele Eagles und Birdies gegeben. Kein Wind, 30 Grad und zahlreiche Fans, die fleißig unterstützen. Zum Wohlbefinden der Spieler trägt allerdings nicht nur das gute Wetter bei, sondern auch die Unterkunft. Tom Lewis: "Ich werde mich noch 15 bis 20 Minuten ausschlagen und dann das All-Inclusive genießen."

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