Open Championship 2019:

Open Championship 2019

Wie sich Graeme McDowell fürs Heimspiel qualifizierte

17.07.2019 | Von Jan Langenbein, Foto(s): Getty Images

Die Open Championship vor der Haustür und noch nicht qualifiziert? Ärgerlich! Graeme McDowell schafft dieses Problem jedoch auf spektakuläre Art und Weise aus der Welt.

Die RBC Canadian Open waren eine der letzten Chancen für Graeme McDowell, sich für die Open "dahoam" zu qualifizieren. Aufgewachsen unweit des Austragungsorts der Open Championship 2019 hing die noch nicht erfolgte Qualifikation für das Major-Turnier seit mehr als einem Jahr wie ein Damoklesschwert über den Turnierstarts des Nordiren. Damit ist nun Schluss, denn der US-Open-Sieger von 2010 konnte mit einem Monster-Putt auf der anderen Seite des Atlantiks die Fahrkarte in die Heimat klarmachen.

Die Ausgangssituation war unmissverständlich: Ein Top-Ten-Ergebnis in Kanada musste her und bis zur 72. Spielbahn am Sonntag erfüllte McDowell auf dem geteilten achten Rang liegend diese Anforderung denkbar knapp. Auf dem abschließenden Par 4 verfehlte sein Drive jedoch das Fairway und zwei Schläge später sah er sich mit einem neun Meter langen Par-Putt konfrontiert. Ein Bogey hätte McDowell auf den geteilten zwölften Rang zurückgeworfen: bye-bye, Royal Port rush. Zu Beginn der Woche behauptete er noch: "Ich bin hier, um die Canadian Open zu gewinnen. Nichts könnte mich weniger interessieren als die Qualifikation für Portrush." Jede Wette, dass Graeme McDowell das anders sah, als sein Par-Putt auf dem 18. Grün im Hamilton Golf & Country Club ins Loch fiel, das Top-Ten-Ergebnis bestätigt und die Startberechtigung für die Open Championship in seiner Heimat endlich gesichert war!