Grüns lesen wie Profis:

Grüns lesen wie Profis

GolfLogix Putt Breaks-App

Von Fritz Lüders, Foto(s): GolfLogix

Für alle Leseratten bietet GolfLogix jetzt die passende App: Dank 'Putt Breaks' gibt es keine Ausreden mehr für drei Versuche auf dem Grün.

Profis nutzen schon lange topographische Karten von Grüns, um beim Putten nichts dem Zufall zu überlassen. Doch für Amateure war eine solche Anwendung bisher stets uninteressant. Schließlich kommt man an die detaillierten Papiere schlecht bis gar nicht heran und wenn man mal eines in der Hand hält, versteht man nur Bahnhof. Um auch Golfern, die für ihre Schläge nicht bezahlt werden, solche wichtigen Informationen zur Verfügung zu stellen, hat GolfLogix aus den USA jetzt "Putt Breaks" entwickelt. Eine App, die das exakte Lesen der Grüns salonfähig macht.

"Wir wollen den Dreiputt eliminieren"


Bisher haben die Macher von GolfLogix, die sich selber als Nummer eins unter den Golfapp-Herstellern loben, für ihre Programme GPS verwendet. Doch da die Technik eine Ungenauigkeit von plus/minus drei Yards zur Folge hat, haben die Herren um Firmen-Chef Pete Charleston für ihr neuestes Produkt 3D-Messgeräte in die Hand genommen. So nahmen sie in den vergangenen Jahren eigenständig über 5000 Kurse unter die Lupe. Herausgekommen ist eine Datenbank, die jeden Millimeter der 90.000 Grüns kennt.

Grüns lesen wie Profis:
"Fünf bis sechs Stunden messen wir alle Konturen genau aus", sagt Charleston auf GolfPunk-Anfrage. "Doch dann beginnt die eigentlich Arbeit. 15 Kollegen werten die Daten aus und legen exakte Profile an." Charlestons Ziel: "Wir wollen den Dreiputt eliminieren!" Ein frommer Wunsch. Doch eignet sich die App trotz benutzerfreundlicher Oberfläche nur für Golfer, die mit Putter und Ball auch entsprechend umgehen können. Schließlich bringen noch so viele Pfeile und Zahlen nichts, wenn man die Kugel dann viel zu Weit ins Nirwana befördert.

Um die Standortgenauigkeit so exakt wie möglich hinzubekommen, muss der Spieler auf dem Grün die Position des Balles und der Fahne selber festlegen. Laut der Hersteller ist eine automatische Erkennung der Positionen zu ungenau.

America first!


Ende Januar 2018 kam die App auf den Markt. Doch bisher sind leider nur US-amerikanische Kurse dort hinterlegt. "Wir haben schon viele Profile aus Europa und dem Rest der Welt erstellt", sagt Charleston. "Doch wir müssen auch schauen, inwieweit die verschiedenen Kulturen solche Techniken überhaupt haben wollen." Die Vision von GolfLogix sei es jedoch, so schnell wie möglich nach Übersee zu expandieren.

Grüns lesen wie Profis:

Daten und Fakten


GolfLogix gibt es seit 1999, ab 2008 wurde das Technologie-Unternehmen zum Vorreiter in Sachen Golfdaten für Smartphones. Bisher sind über 5000 Kurse für Kunden ausgemessen, weitere sollen folgen.

Preis: 49,99 US-Dollar pro Jahr

Mehr Infos unter: GolfLogix.com






 
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