Neue Eisen:

Neue Eisen

Die zweite Generation der PXG 0311

Von Fritz Lüders, Foto(s): PXG

PXG-Chef Bob Parsons hatte angekündigt, neue Schläger erst dann rauszubringen, wenn sie wesentlich besser sind als die bisherigen. Nach über zwei Jahren ist es soweit. Vorhang auf für die 0311 Gen2.

Ich glaube, PXG hebt sich von der Masse ab", sagt Fitter und Scratch-Golfer Marco Burger von HIO Fitting. "Ihre Schläger sprechen den normalen Golfer an." Schaut man auf die kurze Zeitspanne, seit der PXG existiert, ist es beeindruckend, in wie viele Köpfe, Herzen und Bags es die Schläger von Bob Parsons geschafft haben. Und das, obwohl ein Blick auf die Preisschilder der US-Firma Depressionen auslöst.

Trotzdem ist der Erfolg für Material-Experte Marco kein Zufall: "Normalerweise findet man in diesem Preissegment hauptsächlich High-End-Golfschläger für bessere Spieler. In Deutschland sind aber maximal zwei Prozent der Golfer solche High-End-Spieler; der Rest sind ganz normale Wochenendgolfer, die mehr schlechte als gute Bälle schlagen. PXG hat sich die Gruppe der Spieler herausgesucht, für die Fehlertoleranz das Nonplusultra ist. Wenn der Ball nicht perfekt getroffen wird, performt ein PXG-Eisen besser als alles andere auf dem Markt."

Neue Eisen: Neue Eisen:
Obwohl der Hype um die eigenen Produkte in der jüngeren Vergangenheit von Tag zu Tag zunahm, haben Parsons und Co. lange gewartet bis sie eine neue Generation Eisen herausbrachten. Ihr Kredo: "Wir ändern nur Dinge, wenn sie deutlich besser sind als das bisherige Material." Anders als die Konkurrenz setzte PXG knapp drei Jahre auf das, was sie damals auf den Markt schmissen. Nun aber haben die Entwickler einiges neu gemacht und die 0311 Generation Two enthüllt.

Harte Schale, weicher Kern


Wie bei der ersten Generation haben die Schlägermacher wieder den Hohlraum zwischen der ultradünnen Schlagfläche und dem Cavity-Back gefüllt. Doch statt thermoplastischem Elastomer (TPE) nutzten die Ingenieure diesmal COR2-Material. Dieses soll schneller reagieren als TPE und im Zusammenspiel mit der Schlagfläche für mehr Ballgeschwindigkeit sorgen. Außerdem wird der Sweet Spot laut Hersteller größer.

Neue Eisen: Neue Eisen:
Um die Vorteile des neuen Kern-Materials vollständig zu nutzen, wurde auch die Hülle angepasst. Hier greifen die Macher jetzt auf 8620 Karbonstahl zurück. Im Vergleich zum bisherigen S25C hat das neue Metall zweimal so viel Festigkeit und Härte. Das schützt die Schlägerköpfe gerade vor Dellen und Kratzern.

Aus drei mach vier


Von dem neuen Modell, das wie alle PXG-Eisen viele Tungsten-Gewichte hat, um den Schwerpunkt zu senken, gibt es künftig vier verschiedene Kopfformen. Zuletzt gab es drei. Die T-Variante ist dabei für bessere Golfer und Tourspieler. Klassische Merkmale: dünne Topline und Sohle. Steht ein P drauf, handelt es sich um das Eisen für Kunden, die etwas Fehlertoleranz suchen, aber nicht Eigenschaften eines Game-Improvement-Schlägers. Für Letztere ist die XF-Variante mit dicker Topline. Noch ein Level höher (Super Game-Improvement) sind nur die SGI-Eisen.

"Das tolle an vier Varianten ist, dass man auch innerhalb eines Sets sich die passenden Schläger zusammenstellen kann", sagt Senior-Designer Mike Nicolette. "Wer zum Beispiel gut Golf spielt, aber ein bisschen Toleranz erwartet, der packt sowohl die Ps als auch die Ts ins Bag. Die Schönheit liegt hier in den vielen Optionen."

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Daten und Fakten


Die zweite Generation der 0311 kommt in den USA am 19. April auf den Markt. Medienberichten zufolge soll die Standardversion 400 US-Dollar pro Schläger kosten, 500 US-Dollar im dunklen Finish.

Mehr Infos gibt es hier: www.pxg.com




 
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