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Alexandra und Gabriela

Pool Position

Von Jan Langenbein, Fotos: Steve Read

Dummerweise kein Regelhandbuch dabei? Keine Sorge, Alexandra und Gabriela sind gerade mit ihrem Helikopter gelandet ...

Fotografie/Produktion: Steve Read
Styling: Natalie Nicolaou
Make-up: Julie Read
Models: Alexandra und Gabriela von ISIS

Alexandra und Gabriela: Pool PositionAlexandra und Gabriela: Pool Position

Alexandra (links) trägt einen schwarzen Schal und ein schwarzes Höschen von Calvin Klein und ein pinkfarbenes Schweißband von J. Lindeberg. Gabriela trägt einen schwarzen BH von Ann Summers, einen Jeans-Heimwerkergürtel von Madame V, einen Handschuh von Topshop und einen GolfPunk-Visor


Frank aus Barkteheide fragt:
Liebe Gabriela, ein guter Freund von mir erlebte folgende Situation in einem Stableford-Wettspiel: Sein erster Schlag ging Richtung Wasser. Da unklar war, ob der Ball im oder nur am Wasserhindernis liegen würde, suchte sein Flight das Gebiet am Wasserhindernis ohne Erfolg ab und kam daher zu dem Schluss, dass der Ball im Wasser sein müsse. Er droppte also einen Ball am Wasserhindernis und spielte ihn. Auf dem Weg zu seinem gerade gespielten Ball entdeckte er den ursprünglichen Ball, der eben nicht im Wasser lag, sondern putzmunter im Semirough. Er nahm den ursprünglichen Ball auf und spielte den am Wasser gedroppten ein zweites Mal. Meiner Meinung nach hat er damit gleich zwei Regelverstöße begangen. Was sagst Du dazu?

Gabriela antwortet
Um mit einem Strafschlag an einem Wasserhindernis zu droppen, muss "bekannt oder so gut wie sicher sein", dass der Ball in diesem Hindernis verschwunden ist, was in dieser Situation nicht der Fall war. Somit greift Regel 26-1, die besagt, dass, falls diese Kenntnis fehlt, mit Strafschlag und Distanzverlust weitergespielt werden muss. Da der gedroppte Ball falsch eingesetzt war, war der ursprüngliche Ball immer noch im Spiel und hätte, nachdem er gefunden wurde, weitergespielt werden müssen.

Alexandra und Gabriela: Pool PositionAlexandra und Gabriela: Pool Position

Links: Alexandra trägt schwarze Unterwäsche von Esprit, ein grünes Schweißband von Lacoste und Schuhe von Faith. Gabriela trägt: Denim-Unterwäsche von Madam V, Schuhe von Faith und einen Golfhandschuh von Nike.


Rechts: Gabriela trägt ein schwarzes Lederkorsett von Madame V, ein schwarzes Höschen von Calvin Klein, pinkfarbene Stiefel von Faith und einen Golfhandschuh und Visor von Nike. Alexandra trägt ein gestreiftes Korsett von Topshop, ein rotes Höschen von Esprit, eine Halskette von Madame V, rote Lederhandschuhe von Topshop, eine Sonnenbrille von Kirk Originals, Schuhe von Kate Cuba und ein Schweißband von J. Lindeberg.


Wolfi aus Petting fragt:
Liebe Alexandra, ich hab beim letzten Turnier in ein trockenes Wasserhindernis geschlagen. Mein Ball lag spielbar im knöcheltiefen Gras. Beim Ansprechen meines Balles habe ich den Boden nicht berührt, wohl aber das hohe Gras. Mein Zähler wollte mir dafür zwei Strafschläge geben und behauptete, dass man nichts berühren dürfte. Hat er recht?

Alexandra antwortet
Dein Zähler sah Dich wohl als Konkurrenz auf den Turniersieg und wollte Dich mit unlauteren Mitteln aus dem Weg räumen, denn selbstverständlich darf Dein Schläger beim Ansprechen oder im Rückschwung das Gras berühren (Anmerkung zur Regel 13.4). Ich kann nur hoffen, dass Dich diese Aktion nicht zu sehr aus der Fassung gebracht hat und Du zumindest Deinen Zähler geschlagen hast.

Alexandra und Gabriela: Pool Position

Alexandra trägt türkise Unterwäsche von Esprit, einen pinkfarbenen Gürtel von Lacoste und ein Schweißband von J. Lindeberg.


Daniel aus Lübeck fragt:
Liebe Gabriela, auf einer Runde letzte Woche nahm mein Mitspieler die Fahne heraus und legte sie neben das Loch. Unglücklicherweise lippte mein Putt aus und touchierte dann den Flaggenstock. Gibt es dafür eine Strafe und wenn ja, für wen?

Gabriela antwortet
Dir wird nicht gefallen, was ich Dir mitzuteilen habe, Daniel. In diesem Fall ist eine Strafe unausweichlich und sie muss Dir auferlegt werden, da es in Deiner Verantwortung liegt, nicht den Flaggenstock zu treffen. Vor diesen zwei Strafschlägen gibt es kein Entkommen. Aber nicht verzagen, sondern auf dem nächsten Grün einfach die Fahne ordentlich aus dem Weg räumen.

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