Bunte Vögel:

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So groß ist die Anzahl an Fake-Followern von Woods und Co.

09.08.2019 | Von Fritz Lüders

Die besten Golfer der Welt haben Millionen Fans, im echten Leben wie in den Sozialen Netzwerken. Doch sind die digitalen Fans häufig nicht echt, wie GolfSupport jetzt herausfand.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram sind digitale Räume, in denen zwischen Wahrheit und Lüge häufig nicht mehr unterschieden werden kann. Erfundene Meldungen dominieren die News Feeds genauso wie gefakte Bilder, Bots oder Filterblasen. Beiträge werden mit gekauften Likes aufgehübscht und auch "Freunde" oder "Follower" sind nicht immer real existierende Menschen. Dass die Golfwelt davon nicht ausgenommen ist, verwundert wenig. Der Online-Händler GolfSupport.com analysierte jetzt die Anzahl an Fake-Follower der bekanntesten Golf-Accounts. Und dieses Ergebnis überrascht hingegen total.

2.022.634 Fans des Twitter-Accounts von Tiger Woods gibt es nicht, fand die Studie heraus. Das sind 31,8 Prozent seiner Gefolgschaft. Für die Analyse nutzte GolfSupport das Online Tool Spark Toro Fake Followers Audit. Das Programm untersucht Follower-Accounts nach 13 Kriterien. Dazu zählen Aktivitäten, Standorte und verknüpfte URLs. Weisen User genügend Argumente auf, nicht echt zu sein, werden sie als Fake-Follower gezählt.

Webb Simpson hat prozentual gesehen die wenigsten echten Fans. Von seinen 211.360 Followern sind laut der Studie 42,6 Prozent keine Menschen. Bei Jason Day sind es 39,1 Prozent, Paul Casey belegt mit 38,3 Prozent den dritten Platz. Doch auch die offiziellen Accounts der Major-Turniere haben jede Menge nicht-existierende Fans. 150.228 der 394.300 Follower der U.S. Open sind demnach gefakt. Platz zwei belegt die PGA Championshp (32,4 Prozent). Am saubersten ist der Account des Masters Tournament. Mehr Zahlen seht ihr hier:

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