BMW International Open 2026 Südafrikanische Festspiele in München
02.07.2026 | Von Rüdiger Meyer, Foto(s): BMW GolfsportDie erste Runde der BMW International Open war ganz in südafrikanischer Hand: Jayden Schaper, Hennie Du Plessis und JC Ritichie hielten selbst die Stars der LIV-Tour auf Abstand. Einen Fehlstart legte dabei die deutsche Vertretung hin: von den 13 Startern blieben nur vier unter Par.
Im März dieses Jahres veranstaltete BMW das Weltfinale seines BMW Golf Cup im südafrikanischen Fancourt. Drei Monate später bekommt die Verbindung zwischen dem Münchner Autobauer und Südafrika ein weiteres Kapitel, denn nach der ersten Runde der BMW International Open in Eichenried führt mit Hennie Du Plessis und dem Race-to-Dubai-Vierten Jayden Schaper ein südafrikanisches Duo mit bogeyfreien 64er-Runden, und nur einen Schlag dahinter wartet ihr Landsmann JC Ritchie. Das Trio profitierte dabei von einer frühen Startzeit, da die Grüns noch weich genug waren, um die Fahnen zu attackieren. Nach einem sonnenreichen Tag war es für die Nachmittagsstarter schwieriger, die Fahnen zu attackieren, sodass nur der Australier Antony Quayle noch aufschließen konnte.
Die deutschen Spieler konnten aus ihren frühen Startzeiten dagegen weniger machen. Martin Kaymer, Nicolai von Dellingshausen und Freddy Schott waren direkt vor Schaper auf die Runde gegangen, doch nur Schott gelang es, mit einer 70 unter Par zu bleiben, während Kaymer mit einer 72 und von Dellingshausen mit einer 74 bereits um den Cut fürchten müssen. Besser schlug sich da der zweite rein deutsche Flight, der in der Nachmittagsgruppe unterwegs war. Während die beiden Marcels, Siem und Schneider, nach einem Auf und Ab mit Even Par zurück ins Clubhaus kamen, gelang Matti Schmid aus deutscher Sicht die beste Runde des Tages. Der Vierte der PGA Championship bewies erneut, dass er in Eichenried äußerst gut zurechtkommt, und liegt mit einer 69 auf dem 39. Platz - schlaggleich mit dem aus den USA eingereisten Thomas Rosenmüller, dem Österreicher Maximilian Steinlechner und Vorjahressieger Dan Brown. Für die positivste Überraschung aus deutscher Sicht sorgte allerdings der Amateur Finn Kölle. Der Student der University of Washington war im letzten Flight des Tages gestartet und kam dank zweier Birdies auf den letzten drei Löchern noch zu einer 70.
Damit ließ er einen der Stars des Turniers klar hinter sich: Patrick Reed, der dieses Jahr bereits zwei Mal auf der European Tour gewann, kam nur auf eine 70. Deutlich besser schlugen sich da seine ehemaligen LIV-Kollegen, die schon einmal ein Praktikum auf der European Tour machen, bevor sie nächstes Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach auf Jobsuche gehen. Der Mexikaner Carlos Ortiz spielte sich mit einer 67 auf den 12. Platz, während Sergio Garcia und LIV-Superstar Joaquin Niemann mit einer 68 auf Platz 22 liegen. Ein anderer großer Name enttäuschte dagegen auf ganzer Linie. Ex-Masters-Sieger Danny Willett landete nach einer 77 auf dem letzten Platz.












