Ryder Cup 2020:

Ryder Cup 2020

Harrington ist der neue Skipper

08.01.2019 | Von Jan Langenbein, Foto(s): Getty Images

Der dreifache Majorsieger Padraig Harrington wird Team Europa als Captain in den Ryder Cup 2020 führen.

Der Schritt schien logisch: Padraig Harrington fungierte bei den vergangenen drei Auflage des Ryder Cups als Vice-Captain unter Paul McGuinley, Darren Clarke und Thomas Bjørn und mit seinen drei Majorsiegen verfügt der Ire über eine deutlich spektakulärere Karrierebilanz als seine drei Vorgänger.

Trotzdem nahm sowohl die European Ryder Cup Limited als auch Harrington selbst diese Entscheidung nicht auf die leichte Schulter. "Natürlich bin ich begeistert, Captain des europäischen Teams für 2020 zu sein", kommentierte Harrington. "Ich habe mir das nicht leicht gemacht. Ich glaube man könnte meinen, dass es sich um einen natürlichen Verlauf handelt, man ist zunächst Spieler, dann Vice-Captain und irgendwann dann Captain. Aber ich trete dieser Aufgabe auch mit einer gesunden Portion Beklemmung gegenüber."

Kein Wunder, denn Team Europa wird 2020 in Whistling Straits eine deutlich kniffligere Aufgabe zu lösen haben als vergangenes Jahr in Paris. Denn in Wisconsin wird Captain America wieder die Hoheit über das Platz-Set-up haben und Harrington und seine Männer werden tatenlos mit ansehen müssen wie der Rasenmäher angeworfen wird, um den Longhittern um Dustin Johnson und Brooks Koepka freie Bahn zu garantieren.

"Mir ist klar, dass wir es mit einem neuen Austragungsort zu tun haben werden. Es wird ein Auswärtsspiel", sagte Harrington. "Wir werden Rookies ins Team integrieren müssen und es wird meine Aufgabe sein, sicherzustellen, dass jeder unserer Spieler seine beste Leistung abrufen kann."

Zwischen 1999 und 2010 stand Harrington in jedem der sechs europäischen Ryder-Cup-Aufgebote und war besonders 2004 in Oakland Hills unter Captain Bernhard Langer ein Grundpfeiler des europäischen Kantersiegs als er gemeinsam mit Colin Montgomerie das amerikanische Superstar-Duo Woods/Mickelson zu Statisten degradierte.

Mit Spannung darf erwartet werden, wie Harrington mit dem zu alter Stärke zurückgekehrten Sergio Garcia umgeht. Ein europäisches Team ohne den Spanier ist nur schwer vorstellbar, es ist allerdings alles andere als ein Geheimnis, dass Harrington und Garcia sich auf den Tod nicht ausstehen können. Noch bleibt allerdings jede Menge Zeit, das Kriegsbeil endlich zu begraben.

 
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